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Einrichtung eines Sozialfonds
Grundsätzliches Der
Gemeinderat der Stadt Wiesensteig hat am 20. April 2009 die Einrichtung eines
Sozialfonds beschlossen. Ziel des Sozialfonds ist es, hilfsbedürftige
Personen in unserer Gemeinde zu unterstützen. Zum einen erfolgt dies durch
die Unterstützung persönlich bedürftiger Kinder und Personen, welche infolge
ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer
angewiesen sind; zum anderen erfolgt die Unterstützung von Kindern und
Personen, deren wirtschaftliche Lage aus besonderen Gründen zu einer Notlage
geworden ist. Die Unterstützung erfolgt auf freiwilliger Basis. Es besteht kein
Rechtsanspruch auf Unterstützung durch den Sozialfonds. Die Unterstützung
erfolgt indirekt, d.h. Auszahlungen erfolgen immer direkt an den jeweiligen
Sachaufwandsträger. Die Auszahlung von Bargeld ist nicht vorgesehen. Die Mittel
werden vom Bürgermeister zugeteilt, der über die Verwendung einmal im Jahr den
Gemeinderat mit anonymisierten Daten unterrichtet. Der Mittelverwendungsnachweis
wird vom Bürgermeister geführt. Vorgenannte Leitsätze hat der Gemeinderat
vorgegeben.
Anmerkungen Zur Erkennung der 'Notlage' sollen die
bestehenden sozialen Netze, sowie die Kompetenzen der Kirchengemeinden, Schulen,
Kindergärten, Vereine und anderen Institutionen genutzt werden. Aber auch
Nachbarn, Freunde und Bekannte können und sollen den Bürgermeister bzw.
Mitglieder des Gemeinderats auf die Notlage hinweisen. Gedacht wird an die
punktuelle Unterstützung, z.B. der Kauf von Schulmaterial, Finanzierung eines
Schullandheimaufenthalts oder einer Klassenfahrt, Übernahme von Vereinsbeiträgen
oder die Beteiligung an den Kosten für eine musikalische Ausbildung, Beschaffung
von Heizmaterial, Beschaffung von unverzichtbaren Haushaltsgeräten usw..
Punktuelle Unterstützung bedeutet die Hilfe im Einzelfall für einen
überschaubaren Zeitraum. Aus Mitteln des Haushalts 2009 hat der Gemeinderat der
Stadt Wiesensteig einen Betrag von 1.000 Euro als Grundstock zur Verfügung
gestellt. Der Arbeitskreis 'Lebendige Stadtführung' bringt den Reingewinn der
beiden Veranstaltungen vom April 2009 mit 2.000 Euro ein, so dass derzeit 3.000
Euro zur Verfügung stehen.
Zu weiteren Beiträgen und Spenden zur
Linderung der Not von Hilfsbedürftigen wird ausdrücklich aufgerufen.
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