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Marktbrunnen und umgebende Fachwerkbauten

 


Marktplatz mit Elefantenbrunnen
und umgebenden Fachwerkbauten

Der Marktbrunnen, entstanden 1718, trägt auf seinem korinthischen Kapitell das Stadtwappen, umrahmt von den Wappen der Grafen von Helfenstein und Fürstenberg. Dem Brunnen benachbart ist das Spital "Zum Heiligen Geist" (Altenpflegeheim) von 1672. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite das Rathaus – ursprünglich 1656 erbaut, 1945 zerstört und 1949 wiederaufgerichtet. An der Außenwand befinden sich die eiserne Stirnplatte eines Ofens von 1681, die neben dem Stadtwappen eine Darstellung der Gerechtigkeit zeigt.

Unter den die Hauptstraße zahlreich säumenden Fachwerkbauten verdient das kunstvolle Gebäude Hauptstraße 39 aus dem Jahre 1669 besondere Beachtung. Der ehemlige Hotel-Gasthof "Post", Gebäude Hauptstraße 45, gehörte zu den ältesten Gasthöfen der Stadt. Ein Abstecher führt vom Gasthof in die Leonhardstraße. Der sog. "Alte Pferdestall" von 1562 war ursprünglich ein zum Schloss gehörender Fruchtkasten. Die ehemalige Jugendherberge auf der südöstlichen Ecke der Stadtmauer war einst Fruchtkasten des Chorherrenstifts (Grabenstraße 26).

Zurück zum Ausgangspunkt führt der Weg vorbei an der alten Gerichtsschreiberei Hauptstraße 54 – 1737 grundlegend instandgesetzt. 1758 wird das gegenüberliegende Haus (Hauptstraße 47) der heutigen Stadtapotheke kurfürstlich-bayrische Gerichtsschreiberei.

Bleibt noch die ehemalige 1681 entstandene Propstei bzw. Dekanei (Gebäude Westerheimer Straße 12) zu erwähnen. Die Ostseite des Gebäudes verläuft unmittelbar im Zuge der Stadtmauer.

Empfehlenswert ist ein nächtlicher Sparzierrundgang – die historische altgoldenfarbige Straßenbeleuchtung vor dem Fachwerk vermittelt eine urgemütliche heimelige Idylle und bietet eine einmalige Kulisse für Straßenfeste.

 
 
Letzte Aktualisierung am 24.08.2009
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